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Für Menschenwürde, gegen Forschung an Embryonen

St. Pölten, 04.02.2013 (dsp) Unter dem Titel "One Of Us" ("Eine/r von uns") sammelt eine Europäische Bürgerinitiative auch in Österreich Unterschriften gegen die Bereitstellung von Geldmitteln durch die EU-Kommission zur Forschung an menschlichen Embryonen. Der Katholische Familienverband lädt zur Unterzeichnung dieser Bürgerinitiative ein: „Die österreichischen Gesetze verbieten Forschung an Embryonen, sie wollen die Würde des Menschen schützen. Diese Bürgerinitiative verfolgt den gleichen Zweck auf europäischer Ebene“, so Josef Grubner, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten (KFV).
Mit einer Unterschrift für „One of Us“ kann die Praxis in Brüssel gestoppt werden, durch Forschungsgeld die Nachfrage nach Embryonen zu erhöhen. Manche EU-Länder lassen die Forschung daran zu, Österreich verbietet dies. „Der Fortschritt in Medizin und Technologie ist wichtig, darf aber nicht dazu dienen, ethische Grenzen zu ignorieren und alles Machbare auch umzusetzen“, erklärt Grubner. „Für uns sind dort klare Grenzen zu ziehen, wo Embryonen zu Forschungszwecken produziert werden und die Würde des menschlichen Lebens zweitrangig ist oder ignoriert wird.“

Bis Anfang Mai 2013 können in Österreich - in Papierform oder online - Unterschriften für die Bürgerinitiative „One of Us“ gesammelt werden. Ziel ist es, in Österreich zumindest 14.500 Stimmen zu erreichen. „Durch dieses neue demokratische Instrument einer europaweiten Bürgerinitiative haben wir die Möglichkeit, das Thema der Menschenwürde stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken“, betont der Vorsitzende des Familienverbandes. „Wir fordern die Politik auf, sowohl bei der Gesetzgebung, als auch bei der Vergabe von Fördermitteln zu überprüfen, dass damit nicht die Menschenwürde massiv verletzt wird“. Erfreulich sei, dass sich auch die österreichische Bundesregierung innerhalb der EU bei den letzten beiden Forschungsprogrammen gegen die Finanzierung von Projekten mit embryonaler Stammzellenforschung ausgesprochen habe.
EU-weit möchte die Bürgerinitiative zumindest eine Million Menschen motivieren, die Unterstützungserklärung zu unterschreiben, damit sie im EU-Parlament behandelt wird. Es ist die erste europäische Bürgerinitiative, die in allen 27 Ländern zeitgleich gestartet wurde.

Mehr zur Initiative und Unterschriftenlisten zum Herunterladen hier.

Hier können Sie die Bürgerinitiative online mit Ihrer Unterschrift unterstützen (dazu benötigen Sie einen Pass oder einen Personalausweis).