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Familienverband begrüßt Ergebnisse der NÖ-Denkwerkstatt Familie

St. Pölten, 29.05.2013 (dsp) Der NÖ Katholische Familienverband begrüßt die jüngst vorgestellten Ergebnisse der im Vorjahr vom Land NÖ gestarteten „Denkwerkstatt Familie“. Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner sieht darin auch eine Bestätigung seiner Verbandsarbeit, zumal genau jene Themen als wertvoll angesprochen werden, die der Verband im Laufe der Jahre im Fokus hat. “Uns geht es in erster Linie“, so Grubner, „um die Positivwerbung für die Familie, da nur sie der Garant für eine positive gesellschaftliche Entwicklung ist.“

Es freue ihn besonders, dass – laut den Ergebnissen des Arbeitskreises - die niederösterreichischen Jugendlichen mit der Familie überwiegend positive Eindrücke verbinden und dass sie in schwierigen Situationen mehrheitlich den Eltern vertrauen.

Ganz auf Linie des NÖ Familienverbandes liege die Meinung der Jugendlichen, dass Kinder bis zum Alter von drei Jahren zuhause von den Eltern betreut werden sollten und dass eine hohe Bereitschaft zur Teilzeitarbeit bestehe.

Der zunehmend partnerschaftlich orientierte Umgang von Eltern trage offensichtlich bereits gute Früchte, so meinen über 80 Prozent, dass Kindererziehung ebenso Männersache ist und zwei Drittel befürworten es, wenn Eltern sich in der Karenz abwechseln.

Ebenso erfreut zeigt sich Grubner über das Ergebnis, dass Kontinuität in der Betreuung der Kinder als wichtig erachtet wird. Denn Kinder, die über eine sichere Bindungsentwicklung verfügen und eine gute psychische Stabilität aufweisen, sind fähig, sich in Notsituationen Hilfe zu holen und sie sind sowohl sozialer als auch konstruktiver und weniger aggressiv.

Der Vorsitzende des Familienverbandes, Grubner, resümiert, „das Familienbild hat sich zwar gewandelt und es ist bunter geworden. Junge Menschen haben aber nach wie vor Sehnsucht nach Familie und sie sehen sie als Anker im Leben.“ Dies sei für den Katholischen Familienverband Auftrag und Verpflichtung, die politisch Verantwortlichen weiterhin aufzufordern, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, dass vor allem auch junge Menschen ihren Wunsch, Familie zu gründen und Familie leben zu können, erfüllen können.