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Emmaus schafft Wohn- und Arbeitsplätze für sozial Benachteiligte

Emmaus-Gründer Karl Rottenschlager, Baumeister Franz Kerndler (Geschäftsführer des Bauunternehmens Sandler-Bau), Soziallandesrätin Barbara Schwarz, Emmaus-Obmann Franz Angerer.

St. Pölten, 27.05.2013 (dsp) Mit dem Spatenstich von Soziallandesrätin Barbara Schwarz beginnen am 27. Mai 2013 die Bauarbeiten zur Realisierung des Emmaus-Synergiezentrums am Standort St. Pölten-Viehofen. Neue Wohngruppen und Arbeitsplätze (Aufstockung von 110 auf etwa 130 Beschäftigte am Standort Viehofen) sind im Entstehen. Landesrätin Schwarz sieht die Unterstützung durch das Land Niederösterreich auch als gesellschaftspolitische Herausforderung: „Im Blick zurück werden uns zukünftige Generationen auch danach bewerten, wie wir mit den Schwächsten in der Gesellschaft umgegangen sind.“

Gleichzeitig werden zur Schaffung einer neuen Küche mit Speisesaal und der Verbesserung der betrieblichen Infrastruktur Adaptierungsarbeiten am Altbestand vorgenommen: Über den Mühlbach wird eine Brücke errichtet und der Emmaus-Shop an einen neuen Standort verlegt.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 4,8 Mio. Euro. Das Land NÖ unterstützt das Bauvorhaben aus Mitteln des „NÖ Fonds zur Förderung von Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie für pflegebedürftige Menschen“ mit einer Förderung von 1.350.000 Euro (900.000 Euro davon nichtrückzahlbarer Zuschuss). Darüber hinaus rechnet der Verein mit der großzügigen Unterstützung der vielen Freunde und Förderer, „die Emmaus bisher nie im Stich gelassen haben und hofft auf Großspender“. Geschäftsführer Karl Rottenschlager: „Auch die Verantwortlichen der Stadtgemeinde St. Pölten und den Bund laden wir herzlich ins Boot ein. Wir freuen uns über jede Unterstützung.“

Emmaus bittet für die Realisierung des Bauvorhabens um Spenden an das Konto bei der Sparkasse NÖ Mitte-West
IBAN: AT84 2025 6000 0003 8570
BIC: SPSPAT21
Kennwort: „Synergiezentrum Viehofen“

Vom sanierungsbedürftigen Gebäudekomplex zum Synergiezentrum für sozial Bedürftige...

Bereits im Herbst des Vorjahres schufen die Bagger Platz für den Neubau: Der bereits einsturzgefährdete Altbau wurde abgetragen, insgesamt 300 Tonnen Bauschutt und Holz wurden abtransportiert.

Die Emmausgemeinschaft hat das ehemalige Fabriksgelände in Viehofen mit dem sanierungsbedürftigen Gebäudekomplex 1987 erworben. Nach und nach wurden einzelne Teile adaptiert. 1989 konnten die ersten Gäste einziehen. 1989 übersiedelte die Tischlerei vom Haus in der Herzogenburger Straße auf das Areal nach Viehofen. Der nun abgetragene, südlich gelegene Gebäudetrakt wurde erst im Mai 2000 von Emmaus angekauft.

Heute sind auf dem rund 8.500 Quadratmeter großen Grundstück drei Wohngruppen für Männer, die Arbeitstherapie-Einrichtung, die Holz- und Kunstwerkstätte, Altwarenhandel und Transportbetrieb, der Sanierungsbetrieb und das Jugendprojekt WorkOut, der Flohmarkt, das Quatsch-Café sowie die Büros der Betriebs-Sozialarbeiterinnen und der Qualifizierungsmaßnahme KOPA untergebracht.

Foto: Emmaus-Gründer Karl Rottenschlager, Baumeister Franz Kerndler (Geschäftsführer des Bauunternehmens Sandler-Bau), Soziallandesrätin Barbara Schwarz, Emmaus-Obmann Franz Angerer.