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Diözese St. Pölten freut sich heuer über gleich 20 Diakonenweihen

Diözese St. Pölten freut sich heuer über gleich 20 Diakonenweihen

Paudorf, 21.12.2013 (dsp) Mit der Weihe des Göttweiger Benediktiners Benjamin Schweighofer in Paudorf endete der Reigen der Diakonenweihen heuer in der Diözese St. Pölten. Gleich 20 Most- und Waldviertler wurden 2013 geweiht, der Großteil davon sind Ständige Diakone, die anderen sind auf dem Weg zum Priestertum.

Weihbischof Anton Leichtfried spendete dem Purker Schweighofer in der vollen Kirche das Sakrament. In seiner Predigt stellte Leichtfried die Frage: „Für wen gebe ich als Diakon mein Leben hin? Christus ist gekommen, um uns zu dienen und zum Leben und zur Liebe zu führen. Daran erinnert auch der Dienst des Diakons.“ Christus habe für sein Tun viel Spott bekommen, und sei durch die Grobheit und Ablehnung der Menschen sogar ans Kreuz genagelt worden. Das Diakonat würde daher auch daran erinnern, „dass wir für alle Menschen in Not da sein sollen“. Der St. Pöltner Weihbischof warnt dabei sich selber zu überschätzen: „Nicht wir sind so gut, sondern unsere Botschaft - das Evangelium - und Christus sind es.“

Der 38-jährige Benjamin (Johann) Schweighofer wuchs in Kottes-Purk auf, absolvierte eine Schlosser-Lehre sowie eine Ausbildung zum Forstfacharbeiter und trat im Jahr 2000 ins Stift Göttweig ein. Der begeisterte Feuerwehrmann schloss im Oktober sein Theologiestudium ab und wirkt als Seelsorger im Jugendhaus Stift Göttweig. Außerdem absolviert Schweighofer derzeit sein Pastoraljahr in der Pfarre Paudorf. Er ist auf dem Weg zum Priestertum.