Sportlermesse mit Fußball-Segnung
Kinder an der Orgel
Pater und Jugendliche am Lagerfeuer
 
 

Auferstehung ist „Grundlage eines neuen Menschseins“

St. Pölten, 31.03.2013 (dsp) „Die christliche Hoffnung gründet in der Auferstehung Jesu“, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt beim Osterhochamt im Dom von St. Pölten. Die Auferstehung stelle nicht nur die „wichtigste Garantie“ von Jesu Wahrhaftigkeit und Gottheit dar, sondern sei zugleich „Grundlage eines neuen Menschseins“. Dabei handle es sich nicht bloß um eine Theorie oder eine Spekulation, „auch nicht bloß um eine fromme Legende“, wie Küng betonte. „Die Osterbotschaft beruht auf einer geschichtlichen Begebenheit und ist doch immer aktuell.“ Sie gelte in jeder Art der Bedrängnis, selbst angesichts des herannahenden Todes.
Durch die persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen im Gebet und in den Sakramenten könne es tatsächlich „zu einer Art innerer Auferweckung kommen“, so Küng. Diese Erfahrung sei jedem zugänglich, der aufrichtig Christus suche und an ihn zu glauben beginne. Besonders bei der Sündenvergebung könne jemand, der innerlich wie abgestorben und tot war, ohne Freude und ohne jede Hoffnung, wieder „lebendig“ werden. Es wäre für Bischof Küng „wünschenswert“, das auch in unserer Zeit wieder mehr Menschen diese Erfahrung machten. Durch Christus und mit ihm verbunden „werden wir zu neuen Menschen, zu Menschen, die zu lieben vermögen und die ewig leben werden“.

Auch an Vorgängen in der Kirche seien Jesu Leiden und Sterben, aber auch seine Auferstehung erkennbar, sagte Küng: „Derzeit freuen in uns über unseren neuen Papst Franziskus, der – wie Kardinal Schönborn es ausgedrückt hat – den Duft des Evangeliums verbreitet.“ In der Geschichte der Kirche habe es immer wieder Perioden der Verweltlichung und Lauheit, der Entfremdung von Gott bis hin zum Rückfall in ein neues Heidentum gegeben. Daneben seien jedoch stets „Zeichen und Phasen“ der Auferstehung zu erkennen, in denen „Jesu Lebendigkeit in Erscheinung tritt“. Trotz aller Schwierigkeiten, äußerer Verfolgungen und innerer Probleme bestätige sich immer wieder von neuem sein Wort: „Ich habe die Welt besiegt“. Predigt im Wortlaut