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Ministranten-Sommerlager Pfarre Dorfstetten
Wallfahrt mit der ganzen Familie
 
 

2500 Ministranten bei Dankfest der Diözese St. Pölten

Ministrantinen gut aufgelegt

Herzogenburg, 22.05.2013 (dsp) Aus 150 Pfarren der gesamten Diözese St. Pölten – und darüber hinaus – kamen am Dienstag 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum mittlerweile 13. „Minitag“ der Katholischen Jungschar ins Stift Herzogenburg. Als Höhepunkt des Tages feierte Propst Maximilian Fürnsinn mit den Ministranten einen Gottesdienst in den Stiftsgärten. Der Propst verwies auf die Bedeutung der Ministrantenarbeit in der Kirche. Und er appellierte in Anlehnung an Papst Franziskus: „Baut die Kirche mit!“
Die Kirche brauche ein gutes Fundament und viele Mitarbeiter, die Ministranten würden einen wesentlichen Dienst verrichten. Zentral sei aber auch der Gemeinschaftsgedanke, der viele geprägt habe. Unter anderem Landesrat Karl Wilfing, der dabei zahlreiche Freunde fand: Auch er sei früher ein begeisterter Ministrant gewesen, erzählte der NÖ-Politiker. Der Ministrantendienst stehe für ihn mit Fröhlichkeit in Verbindung, mit Glauben und mit Traditionen: etwa Ratschen oder Glockenziehen. Ein weiterer bekannter Gast war Weihbischof Anton Leichtfried, er spendete bei der Abschlussshow den Segen.

Insgesamt verteilten die Organisatoren am Minitag 2013 rund 4.000 Leberkäs-, Wurst- und Käsesemmeln, dazu flossen einige hundert Liter Fruchtsaft. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Ein besonders beeindruckendes Bild zeigte die bunte Kinderschar mit ihren Ministrantengewändern und den stolz getragenen Taferln und Transparenten der jeweiligen Pfarre. Beim umfangreichen, 75 Workshops umfassenden Programm zu Spiel, Kreativität und Sport wurde der Gemeinschaftsgedanke gestärkt. Auch heuer waren spezielle Angebote für alle MinistrantInnen über 13 Jahre dabei.

Die Ministranten-Pastoral ist der Katholischen Jungschar ein besonderes Anliegen. Ulrich Schilling, Leiter des Bereichs Kinder und Jugend der Pastoralen Diensten der Diözese, streicht diese Bedeutung hervor: „Wir sind sehr stolz auf die ehrenamtliche Arbeit tausender Buben und Mädchen jahrein, jahraus in ihren Pfarren – sehen sie aber gleichzeitig als Ansporn, besondere Veranstaltungen und Angebote zu setzen. So ist der ‚MINITAG’ mittlerweile ein Fixpunkt für viele Ministrantengruppen der Diözese geworden.“

Die Vorsitzende der Katholischen Jungschar St. Pölten, Christina Pfister, und der hauptverantwortliche Organisator der Veranstaltung, Jakob Etzel, sind sich einig: „Dass sich so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeit für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung nehmen, zeigt den Stellenwert des Ministrantendienstes in der Kirche.“