Sportlermesse mit Fußball-Segnung
Kinder an der Orgel
Pater und Jugendliche am Lagerfeuer
 
 

Wer feiert das umweltfreundlichste Pfarrfest?

Zum dritten Mal schreibt die Katholische Aktion (KA) den Umweltpreis der Diözese St. Pölten aus. Dieser Umweltpreis prämiert jene Pfarren, die ihre Feste „am überzeugendsten umweltfreundlich gestalten“.
„Von Gottes Schöpfung nicht nur reden, sondern für deren Erhaltung auch eintreten, ist ein Zeichen von Verantwortung und Glaubwürdigkeit christlicher Überzeugung“, erklärt KA-Generalsekretär Axel Isenbart. In immer mehr Pfarren setzt sich die Überzeugung durch, bei ihren Festen auf umweltschonende Gestaltung zu achten. Im vergangenen Jahr gewann die Pfarre Arbesbach, das mit einem Umweltquiz und mit der Verwendung regionaler, biologischer und fair gehandelter Produkte punktete.

Laut Isenbart werde in vielen Pfarren schon seit Jahren auf Müllreduzierung gesetzt sowie auf regionalen Einkauf und Mehrweggeschirr geachtet. „Eine Pfarre hat uns zum Beispiel mitgeteilt, dass sie jetzt nur mehr ein Zehntel Abfall produziert“, so der KA-Generalsekretär. Mit dem Umweltpreis will die Katholische Aktion dieses Umweltbewusstsein stärken und den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung stärker in den Vordergrund rücken.

Diejenigen drei Pfarren, welche die ökologischen Kriterien beim Pfarrfest am überzeugendsten umsetzen, erhalten Geldpreise (1. Platz: Euro 1.000,--, 2. Platz: Euro 500,--, 3. Platz: Euro 200,--), die vom Land Niederösterreich gestiftet werden; die weiteren Plätze erhalten faire und regionale Sachpreise.. Interessierte Pfarren sollen sich einige Wochen vor dem Pfarrfest bei der KA melden, die ein Jury-Mitglied entsendet.

Die Preisvergabe ist Ende November in St. Pölten, dabei werden ua. Bischof Klaus Küng und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf erwartet.

Infos: www.ka-stpoelten.at

Bild 1: Pfarrfest in St. Christophen: Schon die Jugend wird auf die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Energiegewinnung aufmerksam gemacht.
Bild 2: Pfarrfest in St. Christophen: KA-Generalsekretär Axel Isenbart zeigt sich vom Engagement der Pfarre beeindruckt: Beim Pfarrfest wurde nicht nur mit Wasser, sondern auch mithilfe von Solarenergie gekocht.