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Religionsunterricht: Chance für Kinder und Jugendliche

St. Pölten, 08.12.2012 (dsp) „Der Religionsunterricht ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche“, sagte Bischof Klaus Küng bei einer Ehrung für Religionslehrerinnen und Religionslehrer in St. Pölten. Auch die meisten Kinder, in deren Familien Religion keine Rolle spiele, hätten eine tiefe Sehnsucht und suchten Antworten auf ihre existentiellen Fragen. Die Pädagoginnen und Pädagogen könnten „erkennen, wo etwas am Wachsen ist“, so Küng: „Das Keimen wird schließlich Früchte hervorbringen.“ Im Rahmen eines Festaktes im Sommerrefektorium wurden 7 Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet, insgesamt 34 bekamen Dank- und Anerkennungsurkunden für Dienstjubiläen überreicht. Bischof Küng verlieh eine hohe diözesane Auszeichnung, den Hippolytorden in Silber, an Schulrat Rudolf Mayer aus Langenhart, der sich als Mitglied des Zentralausschusses der NÖ Landeslehrer und als Vertreter der Lehrergewerkschaft sowohl in der Landes- als auch in der Bundessektion „große Verdienste um die Anliegen des Religionsunterrichtes erworben“ hatte.

„Sprechen von Gott“ als wichtige Aufgabe

Der Religionsunterricht sei nicht nur bei vielen der beliebteste Gegenstand, sagte Schulamtsdirektor Karl Schrittwieser, sondern unterstütze die Schülerinnen und Schüler auch bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Da in vielen Familien Religion kein Thema sei, fülle der Religionsunterricht eine wichtige Lücke, denn dieser sei für viele Kinder und Jugendliche „der einzige Begegnungsort mit einer Vertreterin oder einem Vertreter der Kirche“. Der Religionsunterricht weite den Horizont, so Schrittwieser, und schaffe ein „Wertebewusstsein im Sinne eines christlichen Lebensbildes“.
Da sehr vielfältige Stimmen unsere Gesellschaft prägten, sei das „Sprechen von Gott“ eine der wichtigsten Aufgaben der Religionslehrerinnen und Religionslehrer. Deswegen sei für diese auch eine besondere Vertrautheit mit Gott und die Pflege dieser Beziehung zu Gott nötig, betonte der Direktor des Diözesanschulamtes: „Nur durch unser eigenes Glaubens- und Lebenszeugnis, können wir den Zugang zu Gott vermitteln.“

Bild 1: Verabschiedung in den Ruhestand
Bild 2: Ehrung von SR Rudolf Mayer