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Missio sammelt für Priesterausbildung auf drei Kontinenten

Am 6. Jänner sammelt Missio bei den Gottesdiensten für die Ausbildung von Priesterkandidaten in Afrika, Asien und Lateinamerika. „Die Welt braucht Priester, weil sie Christus braucht! Die Investition in die Ausbildung der Priester ist die beste Investition in die Zukunft einer Gesellschaft“, erklärt Msgr. Leo Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke. Missio sichere die „spirituelle Grundversorgung“ der Menschen in den Ländern des Südens. Jährlich unterstützen die Päpstlichen Missionswerke weltweit über 80.000 Seminaristen und Tausende Novizen auf ihrem Weg zum Priesteramt.
In den Ländern des Südens fehlt es nicht an Berufungen, betont Missio. In Afrika, Asien und Lateinamerika ist der Zustrom zu den Priesterseminaren groß. Oft müssen aber ernsthafte Bewerber abgewiesen werden, weil es an Geld zur Ausbildung und an Platz für die Unterbringung fehlt. Mit der Sammlung am 6. Jänner "für Priester aus 3 Kontinenten" wird eine fundierte theologische und pastorale Ausbildung ermöglicht. In Europa kommt im Durchschnitt auf 3.525 Einwohner ein Priester. Damit ist die Versorgung mit Priestern in Europa immer noch am höchsten. Aber gerade dort, wo es viel mehr Priester bräuchte und zahlreiche Berufungen vorhanden sind, fehlt es an Unterstützung für die Ausbildung von Priestern. Die Anzahl der Einwohner pro Priester beträgt in Ozeanien 7.340, in Lateinamerika 8.235, in Afrika 27.335 und in Asien sogar 50.030!

Versöhnung nach Völkermord in Ruanda

Dass der Dienst von Priestern "unersetzlich für die Menschen" sei, verdeutlicht Missio am Beispiel von Father Ubald Rugirangoga aus Ruanda, der Dank der Unterstützung aus Österreich Priester werden konnte. Den blutigen Völkermord zwischen Hutu und Tutsi 1994 habe Father Ubald hart zu spüren bekommen, bis auf seine Schwester seien sämtliche Mitglieder seiner Großfamilie brutal ermordet worden. Father Ubald selbst sei nur knapp dem Tod entkommen und habe viele Jahre mit Gott gehadert.

Auf einer Wallfahrt nach Lourdes habe er - so Missio weiter - inneren Frieden gefunden, heute predige er Vergebung in seinem Land. Und er lebe sie vor: Dem inhaftierten Mörder seiner Familie habe er öffentlich vergeben und er unterstütze sogar die Ausbildung der Kinder des Mörders. "Oft begleite ich einen Täter zur Familie seines Opfers, damit er um Verzeihung bitten kann. Nur die Vergebung setzt frei", zitiert Missio Father Ubald. Dieser ist auch auf dem aktuellen Plakat zur Sammlung "Für Priester aus drei Kontinenten" zu sehen. Missio sichert damit alljährlich am Dreikönigstag, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) und ältestem Missionsfest der Kirche, die "spirituelle Grundversorgung" der Menschen in den Ländern des "Südens". Jährlich unterstützen die Päpstlichen Missionswerke weltweit mehr als 80.000 Seminaristen und Tausende Novizen auf ihrem Weg zum Priesteramt.

Papst Johannes Paul II.: "Keine Berufung zum Priestertum darf aus Mangel an verfügbaren Mitteln verloren gehen!"

Spenden:
SMS-Spende: SMS mit Betrag (1-70 €) und Kennwort „Priester“ an 0676 8 007 007; Online spenden auf Missio
Spendenkonto: Empfänger: Missio Päpstliche Missionswerke, Kontonummer: 7.015.500, Bankleitzahl: 60.000 (PSK)

Missio-Liturgievorschlag für 6. Jänner 2012

Fotos (@ Missio): Foto1: Plakat zur Missio-Sammlung Foto2: Father Ubald konnte durch die Unterstützung aus Österreich Priester werden.