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Künstliche Befruchtung: Küng gegen Lockerung des Gesetzes

Gegen eine Aufhebung des Verbots künstlicher Befruchtung für alleinstehende Frauen und gleichgeschlechtliche Paare hat sich Bischof Klaus Küng ausgesprochen. In einer Stellungnahme betont der österreichische "Familienbischof", jedes Kind habe ein Recht auf Mutter und Vater "und braucht die Geschlechterspannung der beiden zur Entwicklung". Dieses Recht dürfe einem Kind nicht "geplant und bewusst" verwehrt werden. Zudem berge das gesamte Feld der künstlichen Befruchtung viele heikle Probleme, etwa betreffend Gesundheit und Kindeswohl. Bevor man diese nicht gründlich erforscht hat, sollte diese Maßnahme nicht ausgeweitet werden, so Küngs Bitte.

Der Bischof äußerte sich im Blick auf die am Dienstag veröffentlichte Stellungnahme der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt, in der sich diese mehrheitlich für eine Zulassung von alleinstehenden Personen und gleichgeschlechtlichen Paaren zu fortpflanzungsmedizinischen Maßnahmen ausgesprochen hat. Sechs der 25 Mitglieder der Kommission sprachen sich in einem Minderheitsvotum allerdings dagegen aus. Die Bioethikkommission war im Februar vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) zu einer Stellungnahme eingeladen worden. Beim VfGH stehen Gesetzesprüfungsverfahren zum Fortpflanzungsmedizingesetz an.

(dsp/kap)

Bild: (c) stock