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Kirchliche Hochschule: Religionslehrer bald "dringend gesucht"

Gute Jobaussichten für Religionslehrer meldet die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems: Wegen eines bevorstehenden Generationswechsels werden in den kommenden Jahren Religionslehrer "dringend gesucht", teilt die Einrichtung in einer Aussendung am Montag mit. Im Oktober beginnt an der KPH Wien/Krems wieder ein Bakkalaureatsstudium zum Religionslehrer an Pflichtschulen. Anmelden kann man sich noch bis September.
Das Studium kann entweder drei Jahre in Vollzeit oder berufsbegleitend in neun Semestern absolviert werden. Es schließt mit dem "Bachelor of Education" ab. Angeboten werden Ausbildungen für Katholische Religion, Evangelische Religion, Orthodoxe und Orientalisch-Orthodoxe Religion sowie Altkatholische Religion.

Die Vermittlung des Glaubens leiste einen Beitrag zur Identitätsentwicklung der Schüler: "Religionslehrer können Auskunft darüber geben, wer und was ihr Leben trägt und hält", heißt es in der Aussendung.

Österreichweit besuchen rund 95 Prozent aller katholischen Schüler - das sind etwa 730.000 Kinder und Jugendliche - den katholischen Religionsunterricht als Pflichtgegenstand. Zusätzlich nehmen mehr als 25 Prozent der Schüler ohne religiöses Bekenntnis am katholischen Religionsunterricht als Freigegenstand teil. Sie alle werden von rund 7.600 Religionslehrern unterrichtet. Diese Zahl umfasst nicht nur vollzeit- sondern auch teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte.

Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems