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Katholische Frauenbewegung: Gesellschaft braucht neues "Wir"

In einer individualisierten Gesellschaft braucht es "ein neues und offenes Wir": "Der Alltag braucht Gemeinschaft, in der Dissonanzen nicht abschrecken, sondern als Chance für neue Sichtweisen gesehen werden." Das hat Barbara Haas, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), bei der kfbö-Sommerstudientagung betont. Die einwöchige Veranstaltung zum Thema Spiritualität ging am Freitag in Innsbruck zu Ende.
Die Sommertagung dient dem Austausch der kfb-Leitungen von Österreich und Südtirol. Heuer hatten 90 Frauen teilgenommen. Referentinnen waren Manuela Kalsky, Universitätsprofessorin in Amsterdam, und Sr. Magdalena Eichinger, Provinzleiterin der "Steyler Missionsschwestern".

Die Tagung bildete den Auftakt für das Arbeitsjahr 2012/2013 der kfbö, das dem strategischen Schwerpunkt "Spiritualität" gewidmet ist. So werde man sich mit dem Thema ab Herbst in allen Diözesen unter dem Motto "Heute Christin sein. kfb - gemeinsam, kraftvoll, engagiert" beschäftigen, hieß es in einer Aussendung.

Kirche kann auf die Frauenbewegung zählen

„Wenn so viele Frauen aus ganz Österreich und Südtirol zusammenkommen und einander begegnen, dann ist für mich ganz viel Geistkraft, Mut, Kraft, Elan, Weiblichkeit, Sensibilität, achtsame Kommunikation und vor allem Spiritualität spürbar“, erklärte Anna Rosenberger, Vorstitzende der kfb der Diözese St. Pölten und Vize-Vorsitzende auf Österreich-Ebene.

In den beiden Referaten und den vielen Workshops sei sichtbar und spürbar geworden, „wie sehr die kfb ein tragfähiges Netzwerk innerhalb der Kirche ist“. Es sei ein Netzwerk - getragen von verschiedenen Säulen wie z.B. von Werten, der Bibel, frauengerechter Sprache, dem Handeln, der Tradition, der Gemeinschaft, dem Leben und dem Wort Gottes.

Rosenberger weiter: „Ich freue mich schon sehr, dieses neue Jahresthema beginnend mit der Diözesankonferenz im September und dann mit vielen Dekanats-Impulstreffen im Herbst umsetzen und weitergeben zu können.“ Denn, so die Mostviertlerin abschließend: „Die Katholische Frauenbewegung ist eine kraftvolle und engagierte Gemeinschaft, auf die die Kirche nicht verzichten kann und auf die sie zählen kann.“

Neben Anna Rosenberger nahmen vom diözesanen Leitungsteam teil: Elisabeth Hetzendorfer, Elfriede Gindl, Marianne Ertl, Anna Raab, Gisela Grassmann, Christine Plank sowie kfb-Diözesanseelsorger Franz Schabasser.

Fotos (Bild 1: kfb, Bilder 2 und 3: kfbö/Appel):
Bild 1: v.l.n.r.: Gisela Grasmann (stv. kfb-Vorsitzende), Christine Plank (kfb-Diözesan-Assistentin), Marianne Ertl (kfb-Diözesan-Assistentin), Franz Schabasser (Geistlicher Assistent der kfb), Anna Rosenberger (kfb-Vorsitzende und stv. kfbö-Vorsitzende), Elfriede Gindl (stv. kfb-Vorsitzende), Anna Raab (kfb-Diözesanleitungsmitglied), Elisabeth Hetzendorfer (kfb-Diözesanleitungsmitglied)
Bild 2: Vorsitzende Barbara Haas, Referentin Manuela Kalsky, Vize-Vorsitzenden Anna Rosenberger und Veronika Pernsteiner.
Bild 3: Gruppenphoto mit kfb-Leitungsfrauen aus Österreich und Südtirol.