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Kinder an der Orgel
Pater und Jugendliche am Lagerfeuer
 
 

Familienverband erfreut über neuen Schwung für Familienwahlrecht

St. Pölten, 07.09.12 (dsp) Der Katholische Familienverband macht sich seit Jahren für die Einführung des Familienwahlrechts stark. Daher zeigt sich Josef Grubner, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten, erfreut über die Initiative von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, die vorgeschlagen hat, dass Eltern auch schon bei der Nationalratswahl 2013 nicht nur selbst, sondern auch stellvertretend für ihre Kinder eine Stimme abgeben können, sofern diese nicht schon selbst wählen dürfen.
„Ein Familienwahlrecht ist ganz im Sinne des Grundsatzes ‚jedem Staatsbürger, jeder Staatsbürgerin eine Stimme’“ so Grubner. Er fordert das Familienwahlrecht bei allen künftigen politischen Wahlgängen auf Gemeinde, Landes- und Bundesebene.

„Analog zu anderen Rechtsgeschäften von Kindern ist ein geeigneter Wahlmodus zu finden, der den Bedürfnissen des Kindes bestmöglich entspricht“, stellt Grubner fest und verweist auf das Familienstimmrecht bei Pfarrgemeinderatswahlen: „Das ist ein Modell, das seit vielen Jahren gut funktioniert.“

Die immer wieder aufflammenden Debatten rund um Pensionsrecht und Steuerrecht zeigten mehr als deutlich, dass immer mehr politische Entscheidungen eine langfristige Orientierung forderten, „da diese sich im zunehmenden Maße auf die Lebensbedingungen der nachfolgenden Generationen auswirkten“, erklärt der Familienverbands-Vorsitzende. „Angesichts der demografischen Entwicklung ist es unabdingbar, Kindern eine Stimme zu geben,“ ist Grubner überzeugt. „Mit dem Familienwahlrecht können sich Familien und mit ihnen die nächste Generation in der Demokratie mehr Gehör verschaffen. Wir wünschen es uns schon bei der Landtagswahl in Niederösterreich im kommenden Jahr.“

Katholischer Familienverband der Diözese St. Pölten

Foto: Stock