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Diözese St. Pölten fördert Kaffeekooperative in Zentralafrika

Die Diözese St. Pölten hat seit vielen Jahren eine enge Verbindung zur Kaffeekooperative. Helmut Buchegger, lange Jahre als Pfarrer in Mobaye tätig und jetzt in Krems St.Veit zu Hause, begleitete die Kaffeekooperative von Beginn an. Außerdem fördert die Fastenaktion den Aufbau der Genossenschaft.
Toumba Yere ist eine Kooperative von Kaffeeplanzern in Mobaye, in der Region Basse-Kotto. Die Region, die 18.000 Quadratkilometer umfasst, ist bekannt für den Kaffeeanbau. Früher gab es risige Plantagen, die aber alle wegen des niedrigen Kaffeepreises in den 1990er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgegeben wurden. Der Kaffeeanbau wurde jedoch von kleinen Familienbetrieben weitergeführt. 2007 schlossen sich diese Kaffeebauern der Region zu einer Genossenschaft zusammen. Sie zählt etwa 5000 Mitglieder, die in 221 Gruppen organisiert sind.

Die Überlegungen, die zur Gründung der Kooperative führten, waren ähnlich wie jene des Fairen Handels: Wenn Bauern sich zusammenschließen, können sie ihren Kaffee zu höheren Preisen verkaufe. Mit dem wachsenden Einkommen verbessert sich auch die Lebensqualität der Familien. Die Kooperative hat schon eine beachtliche Entwicklung hinter sich: Sie vermarktet den Kaffee nicht mehr nur zu besseren Preisen, mittlerweile besitzt sie auch eine Kaffeefabrik. Seit der letzten Kaffeeernte ist es der Kooperative möglich, auch selbst Kaffee anzukaufen, zu veredeln und dann weiter zu verkaufen. Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region und die PflanzerInnen profitieren vom Mehrwert.

Um solche Entwicklungen zu erreichen und erfolgreich weiterzuführen, sind laufende Schulungen und Fortbildungen für die Kaffeebauern und Genossenschaftsmitglieder notwendig. Diese Schulungen werden derzeit von der Fastenaktion finanziert. Dabei geht es um folgende Inhalte: Ziel und Zweck einer Kooperative, Vermarktung, Preisgestaltung, Arbeitstechniken, Buchhaltung, Suche nach Geschäftspartnern und Absatzmöglichkeiten. Die Genossenschaft Toumba Yere sichert den Bauern ein Einkommen und trägt zur Entwicklung der Region bei. So soll die Lebenssituation der Familien nachhaltig verbessert werden.

Fastensackerl werden ausgeteilt

Die traditionelle Fastenaktion der Diözese ruft wieder zur Unterstützung von kirchlichen Hilfsprojekten in Österreich, Afrika, Asien und Lateinamerika auf. Das Fastensackerl, das dieser Tage in den Pfarren ausgetragen wird oder in der Kirche aufliegt, soll dazu ermuntern, in den Wochen vor Ostern unseren Lebensstil zu reduzieren und dieses Ersparnis Notleidenden zu spenden. „Durch das Fasten wird auch Nächstenliebe konkret gelebt“, betont Karin Hintersteiner, Geschäftsführerin der Fastenaktion. Der Erlös aus der Aktion, die heuer unter dem Motto „Solidarisch leben“ steht, ist für insgesamt 31 Projekte in der Höhe von € 531.485 vorgesehen, die in Afrika, Asien, Lateinamerika und Österreich unterstützt werden.

Spenden

Spenden an die Fastenaktion können als Sonderausgaben von der Lohnsteuer oder als Betriebsausgabe von der Einkommensteuer abgesetzt werden.

Raiffeisenbank Region St. Pölten BLZ 32585, Kto. 1.200.666 lautend auf Fastenaktion. Als Bestätigung für das Finanzamt reicht die Kopie des Einzahlungsbeleges.

Weitere Projektbeispiele finden Sie unter http://fastenaktion.kirche.at Foto: Die Pfarrsekretärin der Pfarre Amstetten Herz Jesu, Agi Baumgartner, Pfarrer Pater Hans Schwarzl und Ministrantin Katrin setzen sich für die Fastenaktion ein.