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Christophorus-Sonntag am 22.7.: Sammlung für Missions-Fahrzeuge

Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel-Cent für ein Missions-Auto: Bei der Christophorus-Sammlung am 22. Juli werden Autofahrer um ein Zeichen der Solidarität mit den Ländern des Südens gebeten. Aus dem Spendenerlös werden Fahrzeuge für Pastoral und Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien finanziert. Gesammelt wird bei der Aktion der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei allen Sonntagsgottesdiensten. Am Christophorus-Sonntag werden in etlichen Pfarren auch Fahrzeuge gesegnet.
Seit der Gründung im Jahr 1949 hat die MIVA Austria mit Sitz im oberösterreichischen Stadl Paura rund 23.000 Fahrzeuge im Wert von über 118 Millionen Euro für Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt finanziert. Alleine die Pfarren der Diözese St. Pölten haben zur Christophorus-Aktion im Vorjahr insgesamt 231.060,71 Euro beigesteuert.

Die MIVA unterstützt jährlich Projekte in mehr als 60 Ländern der Erde. Zum Beispiel im Südsudan, dem derzeit jüngsten Staat der Erde, der sich erst im Vorjahr für unabhängig erklärt hat. Nach langen Bürgerkriegen steht das Land jetzt vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und braucht dringend Hilfe für den Wiederaufbau. Für die Fortbewegung außerhalb der Städte ist man im Südsudan auf ein eigenes Fahrzeug oder eine Mitfahrgelegenheit angewiesen: Derzeit gibt es so gut wie keinen öffentlichen Verkehr. Die von der MIVA finanzierten Fahrzeuge kommen daher längst nicht nur ihren Besitzern zugute.

Seelsorger sind durch MIVA-Hilfe mobil

MIVA-Autos sind Mehrzweckfahrzeuge. Sie werden für die Seelsorge, für Entwicklungszusammenarbeit und medizinische Versorgung eingesetzt. Mobilität zu teilen heißt, etwas von der hierzulande selbstverständlichen Bewegungsfreiheit Menschen zukommen zu lassen, denen sie sonst verwehrt bliebe. Dass Priester ins Dorf, Kranke ins Spital oder Schüler zur Schule kommen, ist in vielen Teilen der Welt keineswegs selbstverständlich. Die Christophorus-Aktion ist nach dem Patron der Reisenden benannt. Sie ist auch eine Einladung, der Dankbarkeit für sicheres Nach-Hause-Kommen Ausdruck zu verleihen.

Der heilige Christophorus wird häufig als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Er zählt zu den 14 Nothelfern und ist heute besonders als Patron der Autofahrer populär.

Das Spendenkonto der MIVA: PSK 1.140.000

Am Christophorus-Sonntag werden in vielen Pfarren nach den Gottesdiensten Fahrzeuge gesegnet.

22.07.: Pfarre Zwettl-Stift, 10.00 Uhr
22.07.: Pfarre Gmünd-Neustadt, 9.30 Uhr
22.07.: Pfarre Brunn und Pfarre Theiß, 8.30 Uhr und 9.45 Uhr
22.07.: Pfarre Stockern, 9.00 Uhr
22.07.: Pfarre Heiligenblut, 11.00 Uhr
22.07.: Pfarre Opponitz, 9.30 Uhr
22.07.: Pfarre Tulln-St. Stephan, 10.00 Uhr
29.07.: Pfarre St. Oswald, 11.00 Uhr
15.08.: Pfarre Waldenstein, 10.00 Uhr
15.08.: Pfarre Maria Dreieichen, 15.00 Uhr

Foto (MIVA): Drei Schwestern der Kongregation „Mary Mother of the Church“ betreuen ein großes Pastoralgebiet rund um die südsudanesische Stadt Yirol. Obwohl sie dabei Wegstrecken von bis zu 70 Kilometern zurücklegen müssen, hatten sie bisher kein eigenes Auto. Jetzt haben sie bei der MIVA um ein Fahrzeug angesucht.