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Bei Schutz vor sexuellem Missbrauch „weltweit beispielgebend“ werden

Beim Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch müsse die katholische Kirche „weltweit beispielgebend“ werden und geeignete Hilfestellungen und Einrichtungen entwickeln, betonte Bischof Klaus Küng zum Abschluss des Symposiums „Der Weg zur Heilung und Erneuerung“, das vom 6. bis 9. Februar in Rom tagte. So sollen einerseits die Opfer Heilung erfahren, andererseits sollen kirchliche Mitarbeiter durch eine entsprechende Aus- und Weiterbildung „bestmöglich lernen, dieses schmerzhafte Thema anzugehen“. Für ihn selbst sei die internationale Missbrauchskonferenz an der Päpstlichen Universität Gregoriana „eine starke Erfahrung“ gewesen, sagte Küng. Es habe sich gezeigt, dass sich die Kirche dem Thema des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen „mit großer Ernsthaftigkeit“ stelle. Es sei der Wille spürbar, aus der Vergangenheit zu lernen und „durch eine umfassende Prävention eine echte Verbesserung zu erreichen“.

Die Maßnahmen der Kirche in Österreich seien „im Wesentlichen richtig“, so Küng. So habe er die Hoffnung, dass die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Vergangenheit „weiter zügig voranschreitet“, damit sexueller Missbrauch durch Mitglieder der Kirche der Vergangenheit angehöre. „Dafür wird freilich eine kontinuierliche und beharrliche Arbeit nötig sein“, schloss Küng.

Stellungnahme im Wortlaut