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Bischof Küng würdigt hohes Niveau der Kirchenmusik in den Pfarren

„Der schönen Gestaltung der Liturgie wird auch in Zukunft große Bedeutung zukommen“, betonte Diözesanbischof Klaus Küng beim Festakt „20 Jahre Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten“. Der Bischof verwies in seiner Ansprache auf das „hohe Niveau der Kirchenmusik in den Pfarren“, was auch eine Frucht der langjährigen Arbeit des Konservatoriums sei.
So sei er etwa erfreut, „mit welcher Begeisterung die vielen Jugendchöre der Pfarren bei der Sache sind“. Er sehe das große Engagement, junge Talente für die Kirchenmusik zu suchen - „und sie kommen“. Die Tätigkeit des Diözankonservatoriums bedeute eine musikalische Qualitätssicherung für Land und Kirche. Der Bischof sei dem Konservatorium „dankbar für die Pflege der sakralen Kunst“.

Beim Festakt weihte Bischof Küng auch die neue Orgel. Dieses Instrument sei besonders geeignet, Töne sanft anzustimmen, „um das Herz für die Transzendenz zu öffnen“. Mit der Orgel werde „das Lob Gottes unterstützt“ und sie sei seiner Ansicht nach „hoch im Kurs“. Das entspräche auch der „Konstitution über die heilige Liturgie“ des Zweiten Vatikanischen Konzils, in dem es heißt: „Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben.“

Die neu geweihte Orgel mit ihren 1988 Pfeifen und 38 Registern kostete 440.000 Euro und ist durch Großsponsoren (Sparkasse NÖ-West), Privatspender, Rücklagen, Benefizkonzerte sowie durch Unterstützung durch das Land Niederösterreich und durch die Stadt Pölten fast ausfinanziert. Jetzt hoffe man noch auf weitere Pfeifenpaten, um den Rest abzudecken. Das Instrument dient künftig zur Ausbildung der Schüler und für Konzerte.

Die entscheidenden Vorbereitungsarbeiten für die Schulgründung leistete der für die diözesane Kirchenmusik verantwortliche Prälat Walter Graf. Aufgrund steigender Hörerzahlen und wegen des umfangreichen Lehrveranstaltungsangebotes erhielt die kirchliche Einrichtung im Jahr 2006 ein neues Haus in der St. Pöltner Klostergasse. Am Konservatorium der Diözese haben in 20 Jahren über 320 Kirchenmusiker Prüfungen abgelegt und Hunderte weitere studierten in den Ausbildungszweigen des Instituts. Diese werden künftig als Chorleiter, als Sopranisten oder als Orgelspieler in den Pfarren wirken. Derzeit unterrichten 23 Lehrende 187 Schüler.

Konservatorium_20_1.jpg
V.l.n.r.: Orgel-Bauherr Gerald Woehl, Landesschulinspektorin Adelinde Ronniger, Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch, Diözesanbischof Klaus Küng, St. Pöltner Vizebürgermeisterin Susanne Kysela, Fachinspektorin Marialuise Koch, Schulleiter Michael Poglitsch, Prälat Walter Graf und Vorstandsdirektor Otto Korten.