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Vor 40 Jahren wurden erstmals Ständige Diakone geweiht

Vor 40 Jahren wurden in der Diözese St. Pölten erstmals Ständige Diakone geweiht. Aus Anlass dieses Jubiläums lädt die Diözese am Sonntag, 3. Oktober, um 16 Uhr zu einer feierlichen Vesper in die Wallfahrtskirche von Maria Langegg ein. Bischof Klaus Küng wird dem Gottesdienst vorstehen.
Am 4. Oktober 1970 weihte der damalige Diözesanbischof Franz Zak vier Männer, drei davon verheiratet, zu ständigen Diakonen. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) hatte kurz zuvor die Tür zu diesem eigenständigen Weiheamt geöffnet. Das Konzil hatte beschlossen, dass der Diakonat als eigene und beständige hierarchische Stufe - wie es schon in der frühen Kirche üblich war - wiederhergestellt wird und auch verheirateten Männer ab einem gewissen Alter die Weihe erteilt werden kann.


Diakone sind in der Liturgie, der Verkündigung und im karitativen Bereich tätig. Die meisten Diakone wirken ehrenamtlich in Gemeinden zur Unterstützung der Pfarrer, etliche haben aber auch kategoriale Aufgabenbereiche in der Krankenseelsorge, in der Altenpastoral, der Gefängnisseelsorge oder in Bildungshäusern übernommen.


Für den Dienst als Ständiger Diakon kommt nur in Frage, wer sich bereits in Ehe und Familie, in Kirche und Berufswelt bewährt hat. Die umfassende Ausbildung zum Diakon beinhaltet neben einer fundierten theologischen Ausbildung u. a. auch zahlreiche Praktika in sozialen kirchlichen Einrichtungen. Bei verheirateten Männern, die bei der Weihe mindestens 35 Jahre alt sein müssen, muss auch die Ehefrau ihr Einverständnis zur Ausbildung und Weihe geben.


Mittlerweile wirken in der Diözese St. Pölten 75 ständige Diakone, 18 weitere Männer bereiten sich in einem mehrjährigen Kurs auf die Weihe vor. Österreichweit gibt es derzeit knapp 700 ständige Diakone.


Diakone Diözese St. Pölten