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KA-Präsident kritisiert Onlinespiel „mosche.baba“

Als „niveaulos und widerwertig“ kritisiert der Präsident der Kathoilischen Aktion der Diözese St. Pölten, Mag. Armin Haiderer das Online-Spiel „moschee.baba“, das bereits für große Aufregung sorgt. „Hier wird nicht nur gegen unsere moslemischen Mitbürger auf primitivste Weise Stimmung gemacht, sondern darüber hinaus ein Keim der Gewalttätigkeit in unsere Gesellschaft gepflanzt“. In seiner Stellungnahme meint Haiderer, dass eine drartige „Herangehensweise an eine Wahl“ einen „absoluten Tiefpunkt der ohnehin nicht immer hoch entwickelten politischen Kultur“ dastelle. Er empfinde es „als niveaulos und widerwärtig“. – „Hier wird nicht nur gegen unsere moslemischen Mitbürgerinnen und Mitbürger auf primitivste Weise Stimmung gemacht, sondern darüber hinaus ein Keim der Gewalttätigkeit in unsere Gesellschaft gepflanzt, dessen künftige Auswirkungen von der FPÖ zwecks Stimmenmaximierung bewusst und billigend in Kauf genommen werden,“ so Haiderer in seiner Reaktion der größten Laienplattform innerhalb der Katholischen Kirche.


„Wie würde sich wohl ein gläubiger Christ fühlen, wenn eine Partei ein Online-Spiel generiert, in dem man Kreuze von Kirchtürmen schießen muss bzw. möglichst viele Priester in kürzester Zeit eliminieren?“ stellt Haiderer in den Raum. Gerade der steirische FP-Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann als Historiker müsste es wissen, was in vielen Beispielen in unseren Geschichtsbüchern nachzulesen sei, weist Haiderer hin: Wird einzelnen Gruppierungen die Menschenwürde genommen, stehe auch rasch die Unteilbarkeit der Menschenrechte zur Disposition, und dann sei es zu gewalttätigen Übergriffen letztlich nicht mehr weit. Es sehe es als „unabdingbar“, dass sich „die anderen Parteien massiv von solchen Aktionen und Einstellungen distanzieren“, so Haiserer.