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Faszinierendes Jordanien – der Bibel auf der Spur

Das faszinierende Jordanien ist Ziel der Pilgerreise der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten im kommenden Jahr. Und zwar vom 25. Februar bis 4. März. Wenn in unseren Breiten noch tiefer Winter herrscht, zeigt sich in Jordanien bereits der erwachende Frühling. Jordanien ist jenes Land, wo einst Abraham lebte, wo Elias die Macht Jahwes gegenüber den Baalspriestern verkündete und Moses die Israeliten nach 40-jähriger Wanderschaft durch die Wüste in das Gelobte Land führte. Jahrtausende lang zogen Kamelkarawanen mit Gold, Weihrauch und Gewürzen aus dem Süden durch dieses Land. Alexander der Große, die ersten Anhänger Mohammeds aus Mekka, die Kreuzritter, Osmanen und Lawrence von Arabien haben diese Wege benutzt, auf die sich auch die Pilger begeben werden.


Ein Land der Bibel


Jordanien ist das Land, wo Jesus in Gerasa die Dämonen austrieb, wie die Bibel (in Lk 8) berichtet, wo Johannes der Täufer gepredigt und Jesus im Jordan getauft hat. In späteren Jahrhunderten entstanden hier gewaltige Baudenkmäler wie Tempel, Thermen und Theater. Gerasa, auch das „Pompeji des Ostens“ genannt, gehört heute zu den best erhaltendsten Ruinenstädten der Welt. Einzigartig ist auch die Ruinenstadt Petra aus rosarotem Stein errichtet, die gerade im Frühling ihre besonderen Reize entfacht. Die ausgedehnte Stadt lädt zur Wanderung per Fuß, auf Eseln oder Kamele ein. Die Königs- und Urnengräber, das Schatzhaus und Theater sind nur einige der weithin bekannten Sehenswürdigkeiten, die diesen Ort auch zu einem Schauplatz der besonderen Art macht.
Auch eine Begegnung mit dem heutigen Jordanien und einer christlichen Gemeinde in Amman sind vorgesehen.


Jerusalem und Bethlehem


Die beiden letzten Tage der Reise gehören der Stadt Jerusalem, wo sich für die Christen die Heilsgeschichte erfüllte. Die Pilger werden frühmorgens durch die erwachenden Basare auf der Via Dolorosa zur Grabeskirche gehen, die Bethesda-Teiche bestaunen und das Österreichische Hospiz besuchen. Die Klagemauer gehört ebenso zum Programm wie die Besichtigung der Dormitio-Abtei am Zionsberg. Auch Bethlehem mit der Geburtskirche und einer Messe auf dem Hirtenfeldern sind vorgesehen. Natürlich ist der Ölberg mit Blick über Jerusalem, die Vater-Unser Kapelle sowie die Dominus-Flevit Kapelle ebenso Teil der Besichtigung wie der Garten Getsemane mit den Ölbäumen aus der Zeit Jesu.


Die politische Lage ist derzeit ruhig und ein Besuch der heiligen Stätten problemlos möglich. Die Pilgerreise wird vom Direktor der Pastoralen Dienste Dr. Sepp Winklmayr und dem Geistlichen Leiter Dr. Gerhard Reitzinger geleitet. Die Durchführung hat Moser-Reisen.


Näheres: Pastorlae Dienste – Leitung, Klostergasse 15 – 17, 3101 St. Pölten, Postfach 159, T: 02742/324-3301, email


Genaueres Reiseprogramm