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„Alle Lebensthemen“ am Telefon

Drei Stunden war Bischof Klaus Küng am Vorabend von Weihnachten unter der Nummer der Telefonseelsorge 142 erreichbar. In zahlreichen Telefonaten sind „alle Lebensthemen“ zur Sprache gekommen, sagte Bischof Küng, der teilweise sehr lange Gespräche geführt hat. Auch Landeshauptmann Erwin Pröll, der evangelische Superintendent Paul Weiland und Nationalrat Karl Donabauer waren am 23. Dezember zu unterschiedlichen Zeiten am „Sorgentelefon“ der Diözese.
Die mediale Ankündigung der prominenten Berater hat die Zahl der Anrufe an diesem Tag hochschnellen lassen, wie die Leiterin der Telefonseelsorge, Irene Gartner, berichtete. Neben zahlreichen Anrufen zu verschiedenen, vor allem sozialen Themen, konnte Bischof Küng auch „einige tiefe seelsorgliche Gespräche“ führen.
Beim Landeshauptmann konzentrierten sich die politischen und wirtschaftlichen Anfragen – entgegen den Befürchtungen Prölls, „es könnte vielleicht ein Suizidgefährdeter anrufen“. „Hier wird großartige und wichtige Arbeit geleistet“, sprach der Landeshauptmann den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Lob und auch seinen Dank aus.


Es ging nicht nur darum, das Team der Telefonseelsorge an diesem Abend zu unterstützen, sondern für die Hilfe und Rat suchenden Menschen im wahrsten Sinn des Wortes „ein offenes Ohr“ zu haben, und ihre Sorgen und Nöte wahrzunehmen. Gerade in der Weihnachtszeit wird vielen Menschen ihre Einsamkeit besonders bewusst. Dennoch, so Gartner, sind die Anrufe bei der Telefonseelsorge nicht im Dezember am Höchsten, sondern rund ums Jahr gleichmäßig verteilt. Die meisten Anrufe, über 1.900, gab es im laufenden Jahr sogar im vergangenen Juni.


Telefonseelsorge