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15 Jahre Caritaslager Krems

"Damals war es ein Katastrophen- und Altwarenlager, heute ist es ein gut sortierter Secondhand-Laden mit 900 Quadratmetern Verkaufsfläche, in dem alle einkaufen können", sagt Carla-Leiterin Monika Steiner über das Caritaslager „Carla“ in Krems-Mitterau. Vor 15 Jahren wurde es in einer ehemaligen Textilfabrik eröffnet. Mit dem Reinerlös aus diesem Second-hand-shop in Krems finanziert die Caritas geschützte Arbeitsplätze und hilft Menschen in Not. 20 MitarbeiterInnen arbeiten dort, davon neun Personen mit Behinderungen. Hinzu kommen noch freiwillige MitarbeiterInnen.
Fünf Frauen, die bereits seit der Gründung vor 15 Jahren dabei sind, wurden zum Jubiläum besonders geehrt - darunter die 97-jährige Anna Schweinberger, die an der Entwicklung des Caritas Ladens und des Caritas Lagers noch rege Anteil nimmt.


Vizebürgermeister Wolfgang Derler unterstrich bei der Feier das Motto von „Carla Krems“: "second hand - second chance". Nicht nur Menschen sollen eine zweite Chance bekommen, sondern auch viele derGebrauchsgüter. Sie können täglich im Carla abgeben werden. An zwei Tagen, am Dienstag und Freitag, werden die Waren ganztägig zum Kauf angeboten.


Caritas Fachbereichsleiter Karl Lackner und Carla-Leiterin Monika Steiner gaben einen Rückblick auf mehr als 60 Flohmärkte, die durchgeführt wurden. Im Jahr 2002 leistete das Carla gute Dienste als Hochwasser-Katastrophenlager.


Emmerich Hahn, Bereichsleiter für Menschen mit Behinderungen, dankte allen, die Sachspenden abgeben: „Ohne Sachspenden könnten wir das Carla nicht führen - das ist die Basis für ein Netzwerk der Solidarität“, sagte er. Zu diesem Netz gehören auch die Kremser Pfarren mit den langjährigen Pfarrcaritas.


Carla Krems, St. Paulgasse 12, 3500 Krems, T 02732/764 98, mail
Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag, jeweils 9-12 und 13-17 Uhr