Sommerkampagne 2016
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„Zeigen, was uns Halt gibt“

Den neuen Ausbau des Niederösterreichischen Landesmuseums in St. Pölten segnete Diözesanbischof Klaus Küng im Rahmen eines Festaktes mit Landeshauptmann Erwin Pröll am 13. November. Aufgabe des Landesmuseums sei es, „den Menschen zu zeigen, wo unsere Heimat ist und was uns Halt gibt, was bleibend und was vergänglich ist“, betonte Küng im Rahmen der Segensfeier, die er gemeinsam mit dem evangelischen Superintendenten Paul Weiland gestaltete.
Es seien die Bemühungen spürbar, „den Bedürfnissen der Menschen zu entsprechen“, sagte Küng. So gehöre es auch zum Konzept des neuen Museumsanbaus, „dass wir wieder staunen lernen“. Vor den Exponaten innezuhalten und diese bewusst wahrzunehmen sei ein Prozess, die eigene Identität zu finden. So wünschte der Bischof den Besucherinnen und Besuchern, „dass sie Heimat finden für sich selbst“.


Das Museum erinnere an unsere Herkunft und Geschichte, erklärte Superintendent Weiland, und damit auch „an die Leistungen derer, die vor uns waren“. So sei das Landesmuseum ein „Ort des Lebens und des Lernens“, der „Anlass für ein friedliches, gerechtes und menschliches Füreinander in unserem Land“ sein solle.


Das Landesmuseum hat nach großem Umbau sein Themenspektrum erweitert: Auf 300m² neuer Ausstellungsfläche werden Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte Niederösterreichs gezeigt. Für Kulinarisches sorgt ein neues Restaurant im Museum. Seit 14. November steht auch für den Bereich Landeskunde ein Ausstellungsraum zur Verfügung, der die Möglichkeit schafft, Geschichte und Kultur des Landes in adäquater Weise zu präsentieren. Bis 11. April ist in den neuen Räumen die Sonderausstellung „Schätzereich, Schicksalsreich, Niederösterreich“ mit Kostbarkeiten aus zwei Jahrtausenden zu sehen.