Sommerkampagne 2016
Sommerkampagne 2016
 
 

Botschaften aus der Mitte des Lebens

Auf 800 Werbetafeln im ganzen Land sind sie zu sehen: die gelben Großflächenplakate, die auf Lebenssituationen hinweisen, in denen Menschen spüren können, dass sie von Gott getragen sind oder Gott Hilfe sein kann.
„Es sind „Botschaften aus der Mitte des Lebens“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Pressekonferenz, die symbolisch daher auch am Rathausplatz in der Landeshauptstadt stattfand.
Die gesamte Plakatkampagne ist Dank Unterstützung von Raiffeisen-Holding NÖ West und Epamedia für die Diözese kostenfrei. Bei der Pressekonferenz am Rathausplatz in St. Pölten hat Bischof Klaus Küng den neuen Flight der Kampagne vorgestellt. „Gleichsam mitten im Leben“, wie er vor Journalisten und Passanten erklärte. Positive und negative Alltagssituationen führen die Menschen immer wieder dazu, auf die Existenz Gottes zu vertrauen. Die Plakat- und Inserat-Headlines beginnen daher alle mit dem Satz „Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin ...“.


Bischof Küng: „Suchen wir Gott, beten wir!“


Die aktuelle Kampagne „Mitten im Leben“ zeigt auf, was es bedeutet „in der Not zu Gott zu beten, bei Gott Zuflucht und Halt zu suchen, bei Gott Kraft holen“, sagt Bischof Küng zu den Sujets der Plakate. Immer wieder stelle der Mensch die Frage nach Gott: „Wer ist Gott? Weiß er um uns? Kümmert er sich um uns? Können wir seinen Willen ändern?“ Der Glaube antworte, dass Gott ewig, allwissend und allmächtig sei, so der Bischof: „Christus selbst gibt uns den Rat: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet“, erklärte Küng. Daher sei es „sinnvoll und richtig“ zu beten. „Das Gebet wird uns jene Gnade schenken, die wir brauchen, um das tun zu können, was von Ewigkeit her für uns gedacht ist. Suchen wir also Gott, beten wir!“, betonte Bischof Küng zur diesjährigen Kampagne.


“Vertrauen in Zeiten der Unsicherheit“


Projektleiter Dr. Fritz Brunthaler ergänzte: „Im Psalm 62 heißt es: „Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe. Dieses Motiv greift der heurige Kampagnendurchgang auf und möchte damit gerade in Zeiten von Unsicherheiten die Menschen einladen, im Alltag Gott immer wieder zu erkennen und auf seine Hilfe zu vertrauen“. Auf allen Werbemitteln ist zudem die Nummer der Telefonseelsorge, nämlich die Kurzwahl 142, mit der Einladung „Reden wir darüber“, angegeben. Die Telefonseelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.
„Der Weg zu den Menschen geht bei diesem Kampagnendurchgang über Plakate und Anzeigen, die starke Aufmerksamkeit erregen und garantiert nicht übersehen werden. Wir bringen Botschaften aus der Mitte des Lebens und kommunizieren daher auch bewusst mitten im Leben“, erklärte Dr. Fritz Brunthaler weiter. So sei auch die Pressekonferenz „symbolhaft mitten im Leben“, nämlich mitten am Rathausplatz in St. Pölten.


Kampagne ist für die Diözese zur Gänze kostenfrei


Finanziell hat die Kampagne einen kommerziellen Gegenwert von mehr als 400.000.-- Euro. „Wir freuen uns sehr, dass mit den Unterstützern der Kampagne diese große Wirkung für die Diözese zur Gänze kostenfrei ist. Es wurde dabei kein Cent Kirchenbeitrag verwendet. Wir danken daher all unseren Freunden und Unterstützern für die großartige Zusammenarbeit“, sagte Brunthaler. Die Kampagne wird heuer von den Unternehmen Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, EPAMEDIA, Gerin Druck und den Niederösterreichischen Nachrichten unterstützt. Konzipiert und gestaltet wurde sie wie bisher von der Cayenne Werbeagentur GmbH.


Pastorale Begleitung durch Pfarren


In vielen Pfarren wird das Thema der neuen Kampagne durch Priester in Sonntagspredigten und in Gesprächen aufgegriffen. Für die Priester gibt es Predigttipps, Kleinplakate für die Pfarrschaukästen und Gebetsunterlagen für liturgische Feiern. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf der Internetseite der Diözese mitzuteilen, wie man Gott im Leben begegnen kann.


Helfen mit, dass Kirche in lauten Zeiten Gehör findet“


Für die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien stehe das Land Niederösterreich und seine Menschen im Mittelpunkt, erklärte deren Geschäftsleiter, Dir. Dr. Kurt Miesenböck: „Wir stellen uns mit unserer Unternehmensgruppe aus Überzeugung in den Dienst der guten Sache und helfen gerne mit, dass die Kirche auch in den heutigen, oft allzu lauten Zeiten Gehör findet.“ Die Werte, für die bei der Kampagne geworben wird, seien „auch jene, die das Fundament unserer Organisation bilden“, wie Miesenböck betonte. „Immerhin fußt die Idee Friedrich Wilhelm Raiffeisens auf den Prinzipien der katholischen Soziallehre wie Gemeinwohl, Solidarität und Subsidiarität.“


Galube, Hoffnung und Trost stehen im Vordergrund


Der in zwölf Ländern tätige Außenwerbekonzern EPAMEDIA unterstützt die Aufbruchskampagne bereits seit deren Start im Jahre 2006. Diesmal werden in Niederösterreich 800 Plakate (400 Stück im 16-Bogen und 400 Stück im 8-Bogen-Format) zu sehen sein. Die Kampagne für die Diözese St. Pölten zeigt, dass sich das Plakat auch ideal für nicht kommerzielle Werbung eignet. Als Botschaften stehen Glaube, Hoffnung und Trost im Vordergrund. "Es ist für EPAMEDIA selbstverständlich, dass wir soziale Projekte unterstützen und an deren Umsetzung mitwirken. Als Unternehmen, das im öffentlichen Raum präsent ist, sind wir uns unserer Verantwortung für die Öffentlichkeit bewusst, die wir gerne wahrnehmen", betont EPAMEDIA-Geschäftsführer Wolfgang Wagner und verweist auch auf die erfolgreichen Plakatkampagnen für die katholische Kirche vor Ostern und vor Weihnachten.


Die Texte der diesjährigen Kampagne


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du denkst, dass es nicht mehr weitergeht.
Ich bin immer da. Gott.


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du dich wie im 7. Himmel fühlst.
Ich bin immer da. Gott.


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du den Boden unter den Füßen verlierst.
Ich bin immer da. Gott.


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du das Lachen deiner Kinder hörst.
Ich bin immer da. Gott.


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du eine 2. Chance brauchst.
Ich bin immer da. Gott.


„Momente, in denen ich Dir ganz nahe bin
… wenn du deinen Atem spürst.
Ich bin immer da. Gott.