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Priesternachwuchs: Traditionelle Domassistenz zu Ostern

Seminaristen am Weg zur Domassistenz

St. Pölten, 24.4.2019 (dsp/kb) Große Unterstützung durch den St. Pöltner Priesternachwuchs gab es auch heuer wieder in der Karwoche und Osterzeit: Von der Chrisammesse bis zum Osterhochamt übernahmen die St. Pöltner Seminaristen die Domassistenz bei der bischöflichen Karwochen- und Osterliturgie.

Neben den Gottesdiensten, die auch die gesungenen Trauermetten am Morgen des Karfreitags und Karsamstags miteinschlossen, und den täglichen Liturgieproben blieb daneben immer auch Zeit für die Gemeinschaft, für Gespräche und Begegnungen in St. Pölten.

Nach dem Osterhochamt waren die Seminaristen gemeinsam mit Regens Richard Tatzreiter wieder traditionell beim Bischof zum Mittagessen geladen. Dort fand heuer auch die Überreichung eines besonderen Geschenkes der Seminargemeinschaft statt: Das ganze Seminarjahr stand unter dem Projekt der Anschaffung neuer Glocken für die Seminarkirche der Priesterseminare Wien, Eisenstadt und St. Pölten. Am 30. März wurden diese geweiht. Bereits zu Weihnachten wurde den drei zuständigen Diözesanbischöfen, die sich auch am Projekt beteiligten, eine Tischglocke mit dem Miniaturrelief des auf der echten Glocke befindlichen Diözesanpatrons versprochen.

Glockenläuten und Osterjause

So konnten die Seminaristen, nachdem sie zum Gloria-Läuten in der Osternacht im Dom verwendet wurde, Bischof Alois die Tischglocke mit dem Relief des Hl. Hippolyt überreichen. Sie "möge den Bischof stets an die Seminaristen erinnern, auch wenn sie nicht in St. Pölten anwesend sind", so Seminarsprecher Thomas Schmid. "Auch als akustisches Signal" könne sie eingesetzt werden, um nicht zu vergessen, dass es angebracht sei, gerade in den Wochen von Ostern bis Pfingsten im jeweiligen Umfeld zu schauen, ob es junge Männer gibt, die eine Priesterberufung haben. "Die Glocke ist ein Zeichen, die uns wie die Osterkerze auf den Weg der Christusnachfolge ruft und uns aufmerksam machen möchte, dass die Grundmelodie unseres Lebens das Oster-Halleluja sein soll", so Seminarssprecher Schmid.

Groß war die Freude bei den jungen Männern über ein besonderes Geschenk des Ordens der Franziskanerinnen in Amstetten: Da der Speisenkorb im Vorjahr etwas mager ausfiel, machten sie den Seminaristen dieses Jahr mit einem köstlich gefüllten Osterkorb in der Osternacht ein besonderes Geschenk.

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