Sommerkampagne 2016
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„Credo“ - Glaubensgesprächsrunden in den Pfarren

St. Pölten, 23.01.2013 (dsp) In der Fastenzeit bieten Gesprächsrunden in der Pfarre eine gute Möglichkeit, sich in der Auseinandersetzung mit dem Glaubensbekenntnis auf die jährliche Tauf- und Glaubenserneuerung in der Osternacht vorzubereiten und diese Feier zu einem Höhepunkt im „Jahr des Glaubens“ zu machen. Das Katholische Bildungswerk der Diözese St. Pölten (kbw) hat unter dem Titel „Credo“ Unterlagen für fünf Gesprächsabende erarbeitet, die von Pfarren, Gemeinschaften und Gruppen bestellt werden können.
Seit dem Beginn des „Jahres des Glaubens“ im Oktober des Vorjahres hat sich gezeigt, dass der Aufruf des Papstes in der Kirche auf fruchtbaren Boden gefallen ist: Zahlreiche Veranstaltungen und Angebote laden zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Glauben ein. In der Mitte und im Mittelpunkt dieses Gedenkjahres steht in der Diözese St. Pölten nicht eine extra angesetzte Veranstaltung, sondern der Höhepunkt des Kirchenjahres: die Osternachtfeier mit der Tauf- und Glaubenserneuerung.

„Um dieser Glaubenserneuerung im Jahr des Glaubens eine neue Dimension abzugewinnen, ist eine Auseinandersetzung mit dem Glaubensbekenntnis angezeigt“, sagt Hermann Kremslehner, Theologe und Pädagogischer Mitarbeiter für den Fachbereich Orientierung aus dem Glauben im kbw. „Dieses Bekenntnis fasst die zentralen Inhalte unseres Glaubens zusammen.“ Doch in der Praxis bestehe die Gefahr, dass es wie mancher Feiertext in der Wiederholung zum reinen Lippenbekenntnis werde. Deswegen sieht Kremslehner Gesprächsrunden in den Pfarren als Möglichkeit, sich die Inhalte der einzelnen Glaubenssätze bewusst zu machen. Ein diözesanes Projektteam hat unter der Federführung des kbw entsprechend den Wochen der Fastenzeit Unterlagen für fünf Gesprächsabende erarbeitet, deren Inhalte das Glaubensbekenntnis abbilden.

Die Gespräche können am besten in bereits bestehenden Gruppen stattfinden, empfiehlt Kremslehner, aber von einer Pfarre auch eigens für diese Intensivzeit organisiert werden. Der Gesprächsleitfaden sei zwar so gehalten, dass grundsätzlich jede oder jeder engagierte Gläubige solche Runden durchführen könne, es wäre jedoch trotzdem „günstig, wenn 'Spezialisten' wie Pfarrer, Religionslehrer/innen, Pastoralassistent/innen oder Diakone dabei sind, oder die Runde leiten“. Die Bausteine eines solchen Glaubensgespräches sind eine Einleitung, ein Impuls, ein inhaltlicher Teil mit der eigentlichen Katechese, Raum für Gespräch und ein Gebetsteil mit Liedern und Texten.

Bestellung der Gesprächsunterlagen:
Pastorale Dienste
Tel.: 02742/324 (Fr. Selner)
Fax: 02742/324-3304
Mail: h.kremslehner@kirche.at